Was mich antreibt

Der Dienstleistungssektor ist mein Metier und ich identifiziere mich zu 100 Prozent damit. Auch in meinem derzeitigen Beruf als Fahrdienstleiter bei der Deutschen Bahn in München steht für mich der Mensch im Mittelpunkt meiner Tätigkeit. Denn ich bin dort nicht nur zuständig für die Durchführung von planmäßigen und wirtschaftlichen Zugfahrten. Sondern ich bin auch und vor allem für die Sicherheit aller Passagiere verantwortlich, die mein Arbeitgeber mir tagtäglich anvertraut.

Durch meine Tätigkeit am Münchner Hauptbahnhof weiß ich außerdem aus erster Hand, was es bedeutet, täglich aus dem westlichen Landkreis nach München zu pendeln und mit welchem zeitlichen und finanziellen Aufwand das verbunden ist.

Trotz all dieses Mehraufwandes genieße ich die tolle Lage mit der Nähe zu den Alpen, die gute Infrastruktur und vor allem die Leute hier sind wirklich toll! An meiner neuen Heimatstadt Schongau schätze ich die Vielfältigkeit der Menschen, die weltoffen sind, aber trotzdem Traditionelles bewahren. Der Pfaffenwinkel ist für mich ein unterschätztes Fleckchen Erde. Sind wir mal froh, dass die „Münchner“ das noch nicht komplett entdeckt haben. Am Landkreis Weilheim-Schongau gefällt mir am besten, dass es neben romantisch gelegenen Ortschaften kleine und sehr vitale Städte gibt. Darum wohne und lebe ich mit meiner kleinen Familie im wunderschönen Schongau.

In meiner kostbaren Freizeit findet man mich häufig beim Wandern. Es ist mir daher ein besonderes Anliegen, dass unsere Natur hier im Landkreis, wie überall im Alpenvorraum, erhalten bleibt. Anders nämlich als „die Münchner“ müssen wir nicht erst lange raus aufs Land fahren. Wir leben sozusagen mitten in einem großen Erholungsgebiet. Dieses aber gilt es zu schützen und zu bewahren, damit nicht nur wir, sondern auch nachfolgende Generationen mit der Erholung direkt vor unserer Haustür beginnen können.

Neben dem Wandern verbringe ich meine Freizeit vor allem beim Spielen mit meinem Sohn und zu später Stunde, wenn der Kleine, schläft vor der Gaming Konsole oder beim Podcasten. Ich weiß also auch, wie Digital geht.

Auch das Ehrenamt ist ein wichtiger Faktor in meinem Leben. Als Beisitzer im Vorstand der SPD Schongau engagiere ich mich schon jetzt für die Menschen vor Ort und will dieses Engagement zukünftig bis an die Landkreisgrenzen ausdehnen.

Außerdem habe ich meine Leidenschaft als Schiedsrichter gefunden. Ich bin gerne auf unseren Fußballplätzen unterwegs, um dort für ein faires Spiel zu sorgen. Dabei muss man des Öfteren auch unpopuläre Entscheidungen treffen. Wie z.B. einmal als ich ein Landesligaspiel der Damen in der 89. Minute abbrechen musste, weil die Fans der Heimmannschaft sich nicht unter Kontrolle hatten. Die Heimmannschaft führte, wurde aber von radikalen Fans begleitet, die die Gäste wirklich schwer beleidigten.

Einen Schiedsrichter zu beleidigen ist eine Sache, aber jemanden aufgrund seines Geschlechts, der Herkunft oder Farbe der Haut zu diskriminieren überschreitet alle Grenzen. Da kenne ich nichts und zeige ganz klar die rote Karte! Nicht nur als Schiedsrichter sondern auch als Fahrdienstleiter trage viel Verantwortung.

Man vertraut mir täglich die Sicherheit der Züge und das Wohl der Passagiere an. Deshalb ist auch das Wohl unseres Landkreises bei mir in besten Händen. Ich möchte Landrat werden, weil ich die Zukunft gestalten will. Wenn ich heute in das Jahr 2034 blicke, dann will ich mir vorstellen, wie mein Sohn (der zu diesem Zeitpunkt voraussichtlich in das Berufsleben einsteigt) mit Stolz zu mir sagt: „Danke Papa.
Danke, dass DU es mir ermöglicht hast, heute von Schongau zu meiner Lehrstelle nach Penzberg mit den „Öffentlichen“ zu kommen.
Danke, dass du die Weichen so gestellt hast, dass unser Landkreis ein Vorbild für andere Landkreise bei den Themen Klimaschutz und Digitalisierung ist. Danke, dass es wegen deiner Arbeit als Landrat auch heute in unserem Landkreis sozial und gerecht zugeht.
Und Danke, dass du den Mut aufgebracht hast damals schon etwas für meine Zukunft zu tun.“

Seit fast 5 Jahren bin ich Mitglied der SPD. Ich bin damals in die SPD eingetreten, da die Grundwerte der ältesten Partei in Deutschland das widerspiegeln, für was ich stehen will.

Jeder junge Mensch in Deutschland muss die Chance bekommen, alles das zu werden, was er sich vornimmt.
Egal, ob mit oder ohne Migrationshintergrund.
Egal, ob Arbeiterkind oder aus einem Akademikerhaushalt.
Egal, ob reiche oder arme Eltern.
Egal, ob in einem 500-Seelen-Dorf oder der Großstadt wohnend.
Jemanden aufgrund seiner Herkunft, seiner Hautfarbe oder auch seines Geschlechts zu diskriminieren ist falsch!

Dieses soziale Gedankengut, das es so nirgendwo anders in der Welt gibt, daran glaube ich und dafür stehe ich. Und diesen Gedanken gilt es an zukünftige Generationen weiterzugeben.

Ich stehe für soziale Gerechtigkeit und ein friedliches Miteinander von Menschen aus verschiedenen Kulturen in unserem Landkreis.

Ich stehe für Mobilität für alle.
Ein flächendeckender ÖPNV darf nicht nur das Privileg großer Ballungsräume sein. Mobilität ist für mich ein Grundrecht. Mobilität ermöglicht die Teilnahme am Sozialleben und sie leistet ihren ganz eigenen Beitrag zum Klimaschutz.

Ich stehe für einen Landkreis, in dem es egal ist, ob man im Osten oder Westen lebt, weil die Infrastruktur überall gleich gut ist. Ich stehe für einen zukunftsorientierten, europäischen und sozialen Landkreis. Dafür trete ich an, dafür will ich mich als Landrat einsetzen. Schenkt mir euer Vertrauen und lasst uns gemeinsam für einen Landkreis Verantwortung übernehmen, in dem unsere Kinder und Enkelinder auch in Zukunft glücklich und zufrieden leben können.